Der Tasmanische Bergpfeffer besteht aus ganzen, getrockneten Beeren eines Strauchs, der in den Bergwäldern Tasmaniens in Australien wächst. Bei der Gockels Genussmanufaktur in Krefeld füllen wir ihn von Hand in 40-g-Weißblechdosen. Im Mund ist er zuerst beerig und fruchtig, nach einigen Sekunden folgt eine kräftige, wärmende Schärfe.
Was ist Tasmanischer Bergpfeffer genau?
Trotz seines Namens gehört er botanisch nicht zum echten Pfeffer. Verwendet werden die dunklen Beeren, die im getrockneten Zustand weich bleiben und sich leicht zerdrücken lassen. Dabei tritt ein dunkelvioletter Saft aus, der Soßen, Sahne oder Desserts zartlila färben kann. Die Zutatenliste ist kurz: nur Tasmanischer Pfeffer aus Tasmanien, ohne Aromen, Zusätze oder Trennmittel.
Wie scharf ist Tasmanischer Bergpfeffer?
Die Schärfe ist deutlich, aber sie kommt mit Verzögerung. Wer eine Beere zerbeißt, schmeckt erst dunkle Frucht, dann wird es im Mund langsam warm. Würzen Sie deshalb in kleinen Schritten und warten Sie einen Moment, bevor Sie nachlegen. Ein bis zwei Beeren pro Portion sind ein guter Anfang. Für einen ganzen Schmortopf reicht oft ein halber Teelöffel.
Wie verwende ich die Beeren?
Am einfachsten zerdrücken Sie die Beeren mit dem Messerrücken oder im Mörser, und zwar kurz vor dem Servieren. Starke Hitze mag der Bergpfeffer nicht, denn das Fruchtige verfliegt dann schnell. Für Soßen und Cremes können Sie die zerdrückten Beeren in warmer Butter, Sahne oder Rotwein ziehen lassen und die Flüssigkeit danach durch ein Sieb gießen. Zurück bleiben Aroma und Farbe, ohne Schalenstücke.
Herzhaft passt er zu Wild, Steak, Lamm, Ente, Schmorbraten und Rotweinsoßen. Auf dem Käsebrett macht er sich über Ziegenkäse oder Brie mit etwas Honig gut. Auf der süßen Seite gehören dunkle Schokolade, Kirschen, Pflaumen, Brombeeren und Preiselbeeren zu seinen Lieblingen. Rosmarin und Wacholder ergänzen ihn in Marinaden.
Für eine schnelle Pfannensoße zum Steak löschen Sie den Bratensatz mit einem Glas Rotwein ab, lassen ihn um die Hälfte einkochen und rühren zum Schluss ein Stück kalte Butter und zwei zerdrückte Beeren ein. Die Soße bekommt dabei einen dunklen Schimmer und eine Wärme, die erst nach dem ersten Bissen spürbar wird. Bei uns gibt es dazu im Herbst gern Rotkohl und Kartoffelpüree. Auch Linsen, Rote Bete oder ein Pilzragout vertragen ein paar Beeren, wenn Sie lieber vegetarisch kochen.
Hinter Gockels steht eine Familie, die am Niederrhein zu Hause ist. Unsere Gewürzmischungen, Salze, Öle, Essige und Fruchtaufstriche entstehen in der eigenen Manufaktur in Krefeld. Einzelgewürze wie den Tasmanischen Bergpfeffer beziehen wir von Händlern und füllen sie bei uns portionsweise ab. Ein Teil der Dosen wird von Menschen mit Behinderungen etikettiert, die selbstverständlich zu unserer Belegschaft gehören. Im Ladenlokal an der Rheinstraße zeigen wir Ihnen gern, wie die Beeren riechen und schmecken, bevor Sie sich entscheiden.
Rezept: Schokoladencreme mit Bergpfeffer-Sahne
Für vier Gläser brauchen Sie 200 ml Sahne, 150 g dunkle Schokolade mit etwa 70 Prozent Kakao, vier bis fünf Beeren Tasmanischen Bergpfeffer, einen Esslöffel Zucker, eine Prise Salz und eine Handvoll Kirschen oder Brombeeren zum Garnieren.
Die Beeren mit dem Messerrücken zerdrücken und mit der Sahne und dem Zucker langsam erwärmen, ohne dass sie kocht. Topf vom Herd nehmen und zehn Minuten ziehen lassen. Die Sahne färbt sich dabei leicht violett.
Die Sahne durch ein feines Sieb gießen, noch einmal kurz erwärmen und über die gehackte Schokolade geben. Zwei Minuten warten, dann mit einem Löffel glatt rühren und das Salz dazugeben. Die Creme in Gläser füllen und mindestens drei Stunden kalt stellen. Mit den Früchten und einer frisch zerdrückten Beere obenauf servieren.
Häufige Fragen
Woher kommt Tasmanischer Bergpfeffer?
Er stammt aus Tasmanien, einer Insel im Süden Australiens. In Krefeld wird er von uns von Hand in die Dose gefüllt.
Warum färben sich meine Soßen violett?
Das liegt am dunklen Saft der Beeren. Die Farbe ist natürlich und zeigt, dass die Beeren ihr Aroma abgegeben haben.
Kann ich die Beeren in eine Pfeffermühle geben?
Besser nicht, denn die Beeren sind weich und können das Mahlwerk verkleben. Zerdrücken Sie sie lieber mit dem Messer oder im Mörser.
Ist der Bergpfeffer vegan?
Ja, er besteht ausschließlich aus getrockneten Beeren. Welche Spuren anderer Allergene möglich sind, steht im Allergenhinweis weiter oben.
Wie bewahre ich den Pfeffer auf?
Am besten im Küchenschrank, weg von Herd und Fenster, mit gut geschlossenem Deckel. Als ganze Beere hält er sein Aroma lange, zerdrückt sollte er gleich verwendet werden.
Ist er ein gutes Geschenk für Wildliebhaber?
Ja, wer gern Reh, Hirsch oder Ente zubereitet, freut sich über eine Dose. Ein Rotweinessig oder Würzöl aus unserer Manufaktur passt gut dazu.
z.T. aus eigenem Anbau
Sorgfältig ausgewählte Zutaten, z.T. aus eigenem Anbau
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Wir entwickeln alle unsere Produkte selbst und nutzen dafür eigene Rezepturen
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